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Semantische Strukturen wissenschaftlicher Wirklichkeitskonstruktionen

Eine qualitative Deskription am Beispiel der Fachsprache der Biologie

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Hans-Jürgen Badziong

«Innerhalb der Fachsprachenforschung fristet die Erforschung der Fachsprache der Biologie ein vergleichsweise bescheidenes Dasein (...)», resümierte 1998 P.E. Fäßler. Einen Beitrag zum Verständnis dieser Fachsprache will diese Publikation leisten. Das primäre Ziel ist die Darstellung der Basis jedweder biologischer Forschung: die merkmal- und relationalsemantische Deskription der Erfassung des Objektbereichs, dessen Terminologie, Nomenklatur, Taxonomie und Systematik sowie deren Formen grafischer Realisationen. Die im diachronen Kontext von Denkstilen und Wirklichkeitskonstruktionen zu verstehende Differenzierung semantischer Merkmale hinsichtlich deren Zentralität und Relevanz bildet die Grundlage merkmalbasierter Deskription, Argumentation und Visualisierung. Verstanden als Element von Kultur (L. Fleck), berücksichtigt die Arbeit zudem, dass Fachsprachen in Bereichen der Kultur unreflektiert, ironisch und kritisch widergespiegelt werden.
Aus dem Inhalt: Grundhypothesen einer primär induktiven Linguistik – Argumentation und Glaubwürdigkeit – Relational- und merkmalssemantische Deskription – Wissenschaftstheoretische Aspekte – Terminologienormung – Parasprachliche Mittel (Abbildungen - Zeichnungen, Diagramme, Tabellen, Symbole) – Außerfachsprachliche Relevanz.