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Zur Abwicklungsproblematik nichtehelicher Lebensgemeinschaften aus rechtsvergleichender Sicht

Eine konzeptionelle Betrachtung des deutschen und spanischen Rechts

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Stephanie Bammel

Wie keine andere Rechtsmaterie ist das Familienrecht einem stetigen gesellschaftlichen Wandel unterworfen. Die Ehe verliert zunehmend ihre Exklusivität als Form des Zusammenlebens; dem steht ein deutlicher Anstieg nichtehelicher Lebensgemeinschaften gegenüber. Dessen ungeachtet ist der deutsche Gesetzgeber bisher untätig geblieben und hat die Lösung der praktischen Probleme weitestgehend den Gerichten überlassen. Hingegen erkennt die spanische Rechtsordnung die nichteheliche Lebensgemeinschaft als Familie an. In einer vergleichenden Betrachtung werden die Stärken und Schwächen beider Lösungsansätze herausgearbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, inwieweit die spanischen Lösungen auf bestehende Regelungslücken im deutschen Recht übertragen werden können.
Aus dem Inhalt: Verfassungsrechtliche Einordnung der nichtehelichen Lebensgemeinschaft – Vermögensrechtliche Abwicklung – Auswirkungen einer Trennung auf die gemeinschaftliche Wohnung sowie die gemeinsamen Kinder – Rechtsfolgen nach dem Tod eines Partners – Ausgestaltung und Inhalt einer Regelung de lege ferenda.