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Die Einführung neuer Fachanwaltsbezeichnungen – eine verfassungsrechtliche Verpflichtung?

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Klaus Dahlmanns

In der Bundesrepublik Deutschland sind derzeit etwa 140000 Rechtsanwälte zugelassen. Der daraus resultierende zunehmende Konkurrenzdruck hat zur Folge, dass immer mehr Rechtsanwälte bestrebt sind, ihren Marktanteil durch eine Spezialisierung als Fachanwälte zu sichern beziehungsweise auszubauen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob es von Verfassungswegen geboten ist, noch auf weiteren Gebieten Fachanwaltsbezeichnungen einzuführen beziehungsweise das System der Fachanwaltschaften neu zu ordnen. Sie zeigt auf, inwiefern der berufspolitische Spielraum der Satzungsversammlung bei der Regelung der Fachanwaltschaften durch die Vorgaben des Grundgesetzes bestimmt wird.
Aus dem Inhalt: Rechtsgrundlagen – Geschichte und Entwicklung der Fachanwaltschaften – Verfassungsmäßigkeit des Verbots, sich nach Selbsteinschätzung Fachanwalt zu nennen – Vereinbarkeit des gegenwärtigen Kanons der Fachanwaltschaften mit dem Grundgesetz und mit dem Europarecht.