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Voraussetzungen und Grenzen des legislativen Wettbewerbs in der Europäischen Gemeinschaft auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts

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Daniel Barth

Das Spannungsverhältnis zwischen der zunehmenden Verlagerung wirtschaftspolitischer Kompetenzen auf die europäische Ebene einerseits und dem zunehmenden Bedürfnis nach Dezentralisierung und der Beibehaltung regionaler Diversität anderseits ist einer der zentralen Problembereiche des europäischen Integrationsprozesses. Die bevorstehenden Erweiterungen der Europäischen Union werden die Heterogenität zwischen den Mitgliedstaaten noch weiter verstärken und so die Problematik verschärfen. Es stellt sich daher immer drängender die Frage, ob der Prozess der Rechtsangleichung fortgesetzt und möglicherweise intensiviert werden sollte oder ob man die mitgliedstaatlichen Rechtsordnungen nicht besser einem Wettbewerb untereinander überlassen sollte. Dieser Arbeit ist die Aufgabe zugedacht, die Alternative des legislativen Wettbewerbs auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts näher zu beleuchten.
Aus dem Inhalt: Begriff und Funktion des legislativen Wettbewerbs – Sitztheorie/Gründungstheorie – Ökonomisches Paradigma – Kompetenzen und Rechte in einem Mehr-Ebenen-Rechtssystem – Legislativer Wettbewerb in den USA – Race to the top/Race to the bottom – Legislativer Wettbewerb in der Europäischen Gemeinschaft - Voraussetzungen und Grenzen, Übertragbarkeit der US-amerikanischen Erfahrungen auf die Situation in Europa – Besteuerung.