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Informelle Lernnetzwerke in Organisationen

Theoretische Zugänge und didaktische Implikationen für die betriebliche Weiterbildung

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Helmut Keller

Communities of Practices erfahren in Unternehmen seit einiger Zeit große Aufmerksamkeit. Man schreibt ihnen eine Schlüsselfunktion zu, insbesondere bei der Förderung arbeitsintegrierter Lernprozesse und bei der Verbreitung von organisationsrelevantem Wissen. Als Kehrseite des Bedeutungsgewinns zeigt sich jedoch, dass deren tatsächliches Lernpotential noch weitgehend ungeklärt ist. Dies nimmt diese Arbeit zum Anlass, um einen analytischen Zugang zu begründen, der Communities of Practices als «informelle Lernnetzwerke» modelliert und die potentiellen Beiträge dieser Lernnetzwerke zur individuellen und organisationalen Kompetenzentwicklung transparent macht. Daran anknüpfend wird erläutert, wie informelle Lernnetzwerke durch die betriebliche Weiterbildung mit Hilfe einer Netzwerkdidaktik in ihrer Lernförderlichkeit gestärkt werden können.
Aus dem Inhalt: Entgrenzungserscheinungen betrieblicher Weiterbildung – Lernen als Modus der Wissensaneignung – Pragmatisierung als Form des Umgangs mit Wissen – Communities of Practices als informelle Lernkontexte – Das informelle Lernnetzwerk: ein operationalisierbares Rahmenmodell – Netzwerkdidaktik zur Förderung der betrieblichen Wissenskooperation – Netzwerkdidaktische Gestaltungsfelder.