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Gestaltungsfreiheit und Gestaltungsgrenzen der mitgliedschaftlichen Treupflicht des Aktionärs

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Bernd Geier

Die Untersuchung ermittelt den Umfang, in dem die mitgliedschaftliche Treupflicht des Aktionärs durch Satzungsbestimmungen modifiziert werden kann. Sie differenziert anhand konkreter Beispiele zwischen den Gestaltungsmöglichkeiten in personalistisch strukturierten AGs und Publikumsgesellschaften. Schwerpunktmäßig werden der Grundsatz der Satzungsstrenge, die Regelungen der §§ 54, 55 Aktiengesetz und allgemeine zivilrechtliche Gestaltungsschranken genauer untersucht. Darüber hinaus grenzt die Untersuchung den Inhalt der Treupflicht sowohl vom Kernbereich der Mitgliedschaft als auch von Fragen des gesellschaftlichen Bestandsschutzes ab.
Aus dem Inhalt: Grenzen der Satzungsstrenge – Sittenwidrigkeit und von Treu und Glauben – Verbot bestimmter Leistungspflichten – Treupflicht aufgrund fiktiver Realstrukturen – Isolierte Modifikation einzelner Treubindungen – Besonderheiten für Publikums-AGs – Abgrenzung zur Kernbereichslehre und zum Bestandsschutz der Gesellschaft.