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Personenschaden-Management

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Christoph Hugemann

Bei der Regulierung schwerer Personenschäden bedienen sich die Haftpflichtversicherer zunehmend des Personenschaden- oder Reha-Managements. Im Interesse sowohl des Versicherers als auch des Geschädigten soll durch die Einschaltung von Rehabilitationsdiensten die schnellst- und bestmögliche Reintegration des Geschädigten in die soziale Gemeinschaft ermöglicht werden. Die Arbeit erläutert mit zahlreichen praktischen Beispielen die Gründe für die Einführung, die Geschichte und den Ablauf eines solchen Personenschaden-Managements und zeigt seine Anwendungsbereiche auf. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt in der Bewertung der rechtlichen Beziehungen zwischen den Beteiligten des Personenschaden-Management (Versicherung, Geschädigter und Rehabilitationsdienst) und der hieraus folgenden rechtlichen Konsequenzen. Der Verfasser stellt sodann eingehend mögliche Risiken für den Geschädigten und ihr Handling durch dessen Bevollmächtigten dar. Anschließend wird untersucht, welche Vergütungsansprüche dem Anwalt des Geschädigten für diese Tätigkeit zustehen. Die Arbeit schließt mit einem Vorschlag für eine vertragliche Regelung zwischen dem Geschädigten und dem Versicherer des Schädigers.
Aus dem Inhalt: Gründe für die Einführung des Personenschaden-Managements – Gesetzliche Neuerungen durch das SGB IX – Geschichte und Modelle – Ablauf des Personenschaden-Managements – Der Beirat des selbständigen Reha-Dienstes – Anwendungsbereiche – Ermittlung der geeigneten Schadensfälle – Rechtliche Beziehungen zwischen den Beteiligten – Rechtliche Konsequenzen aus der vorgenommenen Einordnung – Risiken für den Geschädigten – Der Anwalt des Geschädigten: neue Aufgaben - neue Risiken - neue Vergütung?