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«Ich seh dich so gern sprechen»

Sprache im Bezugsfeld von Praxis und Dokumentation künstlerischer Therapien

Series:

Michael Ganß, Peter Sinapius and Peer de Smit

Obwohl für Wissenschaft und Forschung, für Verständigung und Vermittlung unverzichtbar, ist die Sprache im Kontext der künstlerischen Therapien bisher kaum thematisiert worden. Die Frage nach einer angemessenen Sprache erhält in Dokumentationen künstlerisch therapeutischer Praxis insofern eine besondere Bedeutung, als hier der schöpferische Mensch im Mittelpunkt steht. In ihren Beiträgen nähern sich die Autorinnen und Autoren dieses Bandes dem Thema Sprache interdisziplinär und unter wechselnden Blickwinkeln. Sie untersuchen Differenzen und Kongruenzen von sprachlichen und bildnerischen Medien und erkunden Eigenschaften und Gestaltungsmöglichkeiten sprachlicher Darstellung im Bezugsfeld kunsttherapeutischer Praxis und Forschung.
Aus dem Inhalt: Michael Ganß/Peer de Smit/Peter Sinapius: Einleitung – Peer de Smit: Prolog – Peer de Smit: «Mit seinem Dasein zu Sprache gehen» - Zur Sprache in humanwissenschaftlicher Forschung und Dokumentation – Hans Dieter Huber: Phantasie als Schnittstelle zwischen Bild und Sprache – Hermanus Westendorp: «Be Bop A Lula, she’s my baby» - Wie das Sprechen erschafft, wovon es spricht – Melanie Obraz: Bildliches Sprechen - Die Frage nach einer exponierten Stellung des bildlichen Sprechens – Barbara Narr: Mit Worten Bilder malen - Notizen über den Umgang mit Sprache – Verena Kast: Mit Worten berühren – Peter Petersen: Heilkraft der Sprache – Constanze Schulze: Wechselseitige Herausforderung narrativ-therapeutischer und kunsttherapeutischer Verfahren aus systemischer Sicht – Kerstin Hof: Einfach schreiben, was ist - Kreatives Schreiben als schöpferisch-methodischer Weg kunsttherapeutischer und pädagogischer Dokumentation – Jörg Holkenbrink: Lügen unter Wahrheitssuchern - Gedanken zu Papieren und Aktionen – Helga Kämpf-Jansen: Zum Konzept «Ästhetische Forschung» - Mit einem Exkurs «Ästhetische Biografie» – Michael Ganß: Die kunsttherapeutische Dokumentation zwischen Bericht und ästhetischer Erfahrung - Wissenschaftliche Standards und die multisubjektiven Bedingungen der kunsttherapeutischen Praxis – Peter Sinapius: Bilder der Sprache - Sprache der Bilder. Kriterien für die Qualität von Dokumentationen künstlerisch therapeutischer Praxis – Maren Theel: Spuren im Bild – Kristina Menninghaus: Beobachtungen aus dem kunsttherapeutischen Prozess mit einem traumatisierten Flüchtlingskind - Das Gedächtnisprotokoll als Forschungsinstrument – Annika Nausner: «Aber allein kommt man dahin nicht.» Eine Geschichte über die therapeutische Beziehung als Ressource für Gestaltung.