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Das Dreifrauenthema bei Edvard Munch

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Monika Grän

Munch umschreibt sein «Dreifrauenthema», das in den Gemälden «Die Frau in drei Stadien» sowie deren Variationen dargestellt wird, mit den Worten: «Die Frau ist zugleich Heilige - Dirne - und eine unglückliche Ergebene». Bei der Deutung dieser zentralen Bildidee wurden zahlreiche bisher unveröffentlichte Skizzen herangezogen. Im «Dreistadienbild» wird Munchs umfangreiche Kenntnis der Literatur und Philosophie seiner Zeit deutlich. Diese Einflüsse werden insbesondere dadurch geklärt, dass die Kontakte zu Schriftstellern und die Kenntnisnahme literarischer und philosophischer Werke datiert werden. Munchs «Dreifrauenthematik» erweist sich als charakteristisch für den Symbolismus. In ihr wird nicht nur das Frauenbild dieser Zeit dargestellt, sondern auch der Zusammenhang von Kunst und Leben.
Aus dem Inhalt: Munchs eigene Notizen, literarische, mythologische und psychologische Einflüsse zum «Dreifrauenthema» - Die Wertung der Frau - Die Rolle der Religion - Die Boheme - Das Selbstverständnis des Künstlers.