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«Arrabal narrador»- Die neueren Romane Fernando Arrabals

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Erik Hirsch

Der 1932 geborene Spanier Fernando Arrabal gehörte in den 1960er bis 1980er Jahren zu den weltweit meistgespielten Dramatikern. Der Erfolg seines dramatischen Werks hat jedoch dazugeführt, dass sein inzwischen an Umfang beachtliches Romanwerk unbeachtet und – mit Ausnahme des erzählerischen Frühwerks – bis heute fast gänzlich unerforscht geblieben ist. In diesem Buch werden zum ersten Mal mehrere der neueren Romane Arrabals bearbeitet. Die Untersuchung beschäftigt sich mit La torre herida por el rayo (1983), La piedra iluminada (1985), La virgen roja (1987), La hija de King Kong (1988) und La extravagante cruzada de un castrado enamorado (1990). In einem ersten Schritt jeweils auf Basis ausgewählter strukturalistischer Parameter beleuchtet, werden die Romane dann vor allem in Hinblick auf ihre inhaltliche Originalität untersucht, wobei nicht zuletzt auch die zwischen Arrabals Theaterwerk und seiner Erzählprosa bestehenden Beziehungen und seine Entwicklung als Autor betrachtet werden.
Aus dem Inhalt: Fernando Arrabals neuere Romane – Erste umfassende Bearbeitung der neueren Erzählprosa Fernando Arrabals – Ende der Romanabstinenz: La torre herida por el rayo – Ursprungsmythologischer Roman um den Menschen: La piedra iluminada – Abbild radikaler Emanzipation: La virgen roja – Radikal gegenwartsbezogener Roman um und Hommage an Miguel de Cervantes: La hija de King Kong – Arrabals Don Quijote: Der Narrenroman La extravagante cruzada de un castrado enamorado.