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Perspektiven politischen Denkens

Zum 100. Geburtstag von Hannah Arendt

Series:

Antonia Grunenberg, Waltraud Meints, Oliver Bruns and Christine Harckensee

Wenige Denker haben mit gleicher Intensität, stets begleitet von Kritikern und Befürwortern, die Geschichte des 20. Jahrhunderts so erhellt wie die politische Denkerin Hannah Arendt. In diesem Band werfen Philosophen, Soziologen und Politikwissenschaftler kritische Blicke auf das Werk und das politische Wirken Hannah Arendts, öffnen zum Teil unbearbeitete Perspektiven und legen Forschungsdesiderate offen. In den Beiträgen präsentiert sich ein unterschiedlich dichtes, auch kritisches Bild von Hannah Arendt. Durchgehend ist die fruchtbare Irritation zu spüren, die von Fragen ausgeht, die Hannah Arendt stellt und die offenbar noch immer aktuell sind. Gerade in der Kritik tritt die politische Aktualität Hannah Arendts deutlich hervor.
Aus dem Inhalt: Hannah Arendt: Concern with Politics in Recent European Philosophical Thought – Michael Daxner: Die jüdische Gestalt von Hannah Arendt – Antonia Grunenberg: Hannah Arendt und Martin Heidegger. Denken mit dem Bruch der Tradition – Waltraud Meints: Die gleichberechtigten Anderen und die «erweiterte Denkungsart». Hannah Arendts Abschied von der traditionellen Philosophie – Reinhard Schulz: Was dürfen wir hoffen? Natur und Geschichte bei Arendt und Jaspers – Friederike Rese: Macht, Gewalt und öffentlicher Raum bei Hannah Arendt – Oliver Bruns: Vorbemerkungen zur politischen Dimension der Menschenrechte – Daniel Schubbe: Politische Windungen des Verstehens - Hannah Arendt und Hans-Georg Gadamer – Lothar Probst: Hannah Arendt und Uwe Johnson: Eine Freundschaft im Geiste und im Leben – Oliver Marchart: Klarsprechen, Wahrsprechen, Widersprechen. Hannah Arendts pluraler Universalismus und seine Grenze – Sven Rößler: Anfragen aus der Gegenwart: Die Hochschulstrukturreform im Lichte der «Krise in der Erziehung».