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Selbstorganisation bei Koordination komplexer Produktentwicklungsprozesse

Eine Studie am Beispiel der Automobilindustrie

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Caspar Cromberg

Die Arbeit wurde im Rahmen des «Best Paper Award Innovation Management 2007» mit dem 2. Platz ausgezeichnet.
Komplexe soziale Systeme sind durch eine hohe Eigendynamik gekennzeichnet. Für das Management stellt sich die Frage, wie derart eigendynamische Systeme zielgerichtet beeinflusst werden können. Die Entwicklung eines neuen Automobils stellt ein sehr gutes Beispiel für derart komplexe soziale Systeme dar. Eine Vielzahl hochspezialisierter, stark interdependenter Akteure ist auf ein übergeordnetes Ziel hin auszurichten. Koordination, die Ausrichtung dieser Spezialisten auf die übergeordneten Unternehmensziele, ist zentraler Erfolgsfaktor. Bedingt durch die hohe Eigendynamik im Entwicklungsprozess unterliegt sie jedoch nur begrenzter Beeinflussbarkeit. Dieses Spannungsfeld greift der Autor auf und zeigt einen Ansatz «gelenkter Selbstorganisation» für die frühe Phase der Automobilneuentwicklung auf. Zahlreiche Aspekte sind dabei auch über die Automobilindustrie hinaus auf die Entwicklung anderer komplexer Produkte übertragbar.
Aus dem Inhalt: Koordination im Produktentwicklungsprozess: Das Management von Produktneuentwicklungen, intraorganisatorische Netzwerkansätze – Selbstorganisation: Ansätze der Selbstorganisation und ihre Anwendung auf die Fallstudie, Analyse emergenter Phänomene in der Fallstudie – Auf dem Weg zur «gelenkten Selbstorganisation»: Modularisierung auf Basis von «Architectural Knowledge», der virtuelle Marktplatz.