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Das Stabilitätsproblem bei John Maynard Keynes

Eine theoriegeschichtliche Interpretation

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Hans Jürgen Goetzke

Aus theoriegeschichtlicher Perspektive wird die zentrale Botschaft der «General Theory» von John Maynard Keynes bestimmt und die grundlegenden Unterschiede zur traditionellen Ökonomie herausgearbeitet. Dabei wird deutlich, dass Keynes im Gegensatz zur gängigen Behauptung der inhärenten Instabilität von der Vorstellung der systematischen Stabilität des ökonomischen Systems geprägt ist. Daraus folgt für die Wirtschaftspolitik, dass Keynes gerade nicht als Begründer und Initiator der antizyklischen «fiscal policy» gelten kann, sich vielmehr für das Primat einer langfristigen und verstetigenden Geldpolitik eingesetzt hat.
Aus dem Inhalt: Perspektivische Begrenzungen bei der Auseinandersetzung um Arbeitslosigkeit vor der «General Theory» - Die perspektivische Erweiterung durch die Theorie des Beschäftigungsniveaus bei Keynes - Wirtschaftspolitische Konzeptionen als Resultat der theoretischen Perspektive.