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Gefahrabwendungsfolter und Menschenwürde im Lichte des Unabwägbarkeitsdogmas des Art. 1 Abs. 1 GG

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Christian Adam

Der Entführungsfall des Jakob von Metzler hat in Deutschland eine hochemotionale Kontroverse um die Sinnhaftigkeit des Folterverbotes und die Gültigkeit des Unabwägbarkeitsdogmas des Art. 1 Abs. 1 GG ausgelöst. Insoweit wird in dieser Arbeit diskutiert, ob gegenüber einem Straftäter die Folter zur Abwendung einer Gefahr zulässig sein kann und ob damit die Menschenwürdegarantie einer Abwägung mit anderen hochrangigen Grundrechten zugänglich ist. Der Frage der Unabwägbarkeit der Menschenwürde kommt darüber hinaus auch im Zusammenhang mit den Bedrohungen durch den internationalen Terrorismus eine erhebliche Bedeutung zu.
Aus dem Inhalt: Die Geschichte der Folter – Der Begriff der Folter – Foltermethoden und Folgen der Folter – Der Menschenwürdebegriff – Schutz vor Folter im nationalen und internationalen Recht – Ausnahmen vom Folterverbot – systematische rechtliche Einordnung im Lichte des Unabwägbarkeitsdogmas – Strafrechtliche Folgen – Disziplinarrechtliche Folgen.