Show Less
Restricted access

Gemeinnützigkeitsrechtliche und ertragsteuerliche Besonderheiten gemeinnütziger Kapitalgesellschaften bei der Gewinnermittlung, der Gewinnausschüttung und der Einbeziehung in Konzernstrukturen

Series:

Stefan Tichy

Gemeinnützige Kapitalgesellschaften erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Bei Wahrnehmung ihrer gemeinnützigen Aufgaben stehen sie in einem Konkurrenzverhältnis zu anderen gemeinnützigen Körperschaften, insbesondere zu Stiftungen und Vereinen. Das wesentlichste Unterscheidungsmerkmal gemeinnütziger Kapitalgesellschaften gegenüber den anderen gemeinnützigen Körperschaften ist – neben der Rechtsform – die Existenz von Gesellschaftsanteilen. Ziel dieser Arbeit ist es, ausgewählte gemeinnützigkeitsrechtliche und ertragsteuerliche Besonderheiten gemeinnütziger Kapitalgesellschaften zu untersuchen, die sich aufgrund ihrer Rechtsform und der Existenz von Gesellschaftsanteilen ergeben. Im ersten Teil wird beantwortet, ob gemeinnützige Kapitalgesellschaften eine außerbetriebliche Sphäre besitzen und wie der Gewinn zwischen dem steuerfreien und steuerpflichtigen Bereich abzugrenzen ist. Der zweite Teil befasst sich mit Gewinnausschüttungen gemeinnütziger Kapitalgesellschaften an ihre Gesellschafter. Der dritte Teil behandelt schließlich Problemstellungen bei Holdingstrukturen, Organschaftsverhältnissen und Betriebsaufspaltungen im gemeinnützigen Konzern.
Aus dem Inhalt: Ausschließliche Existenz einer betrieblichen Sphäre – Gewinnabgrenzung zwischen dem steuerfreien und steuerpflichtigen Bereich – Offene und verdeckte Gewinnausschüttungen gemeinnütziger Kapitalgesellschaften an gemeinnützige und nicht gemeinnützige Gesellschafter – Verdeckte Gewinnausschüttungen bei fehlender Gewinnerzielungsabsicht – Begründung gemeinnütziger Holdingstrukturen, Vereinbarung von Organschaftsverhältnissen, Betriebsaufspaltungen zwischen gemeinnützigen Kapitalgesellschaften.