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Ökonomische Strukturzyklen und internationale Diskurskonjunkturen

Zur Entwicklung der schwedischen Bildungsprogrammatik 1930-2000

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Florian Waldow

Die Rede von Zusammenhängen zwischen Bildungssystem und Wirtschaft ist, explizit oder implizit, eine Grundkomponente des bildungspolitischen Diskurses. In dieser Studie wird die diskursive Konstruktion dieses Zusammenhanges in Schweden von 1930 bis 2000 nachgezeichnet und analysiert. Als Quellenbasis dienen Berichte von schwedischen Regierungskommissionen. Es zeigt sich, dass die beobachteten Veränderungen im bildungspolitischen Diskurs in Schweden eng an Veränderungen des internationalen bildungspolitischen Diskurses gekoppelt sind. Wirtschaftliche Strukturzyklen wirken demgegenüber nur sehr vermittelt auf den bildungspolitischen Diskurs ein.
Aus dem Inhalt: Zusammenhang zwischen Bildung und Wirtschaft – Unterschiedliche Auffassungen im bildungspolitischen Diskurs zu unterschiedlichen Zeiten – Untersuchung der Veränderungen dieser Auffassungen anhand des schwedischen Falles im Hinblick auf mögliche Zusammenhänge mit ökonomischen Strukturzyklen bzw. Veränderungen des internationalen bildungspolitischen Diskurses.