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Bevölkerungsstruktur, Mobilität und Lohn

Eine ungleichgewichtstheoretische Analyse des Zusammenhangs zwischen der Mobilitäts- und Lohnentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Bevölkerungsstruktur

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Freddy Raschke

Es wird allgemein angenommen, dass eine sich verjüngende Erwerbsbevölkerung mit einer höheren Arbeitsmobilität verbunden ist als eine alternde Erwerbsbevölkerung. Gilt dieser Zusammenhang zwischen Mobilität und Bevölkerungsstruktur sowohl bei Vollbeschäftigung als auch bei hoher Arbeitslosigkeit und wie sind die Lohnreaktionen der Arbeitgeber? Diese Fragen werden mit Hilfe eines formalen ungleichgewichtstheoretischen Modells untersucht, bei dem sowohl Mengen- wie Lohnreaktionen endogenisiert sind. Anhand von Simulationsverläufen werden unterschiedliche Entwicklungen des Arbeitsmarktes der Bundesrepublik Deutschland, bei vollständig flexiblen Löhnen, bei begrenzt flexiblen Löhnen und bei konstanten Löhnen dargestellt. Darüberhinaus werden Mobilitätszeitreihen und -kennziffern entwickelt.
Aus dem Inhalt: U.a. Ursache und Wirkung der Mobilität - Alter und Mobilität - Mobilität bei Arbeitslosigkeit oder Beschäftigung - Mobilitätsbedingte Lohnentwicklung - Mikrosimulationen der Anpassungsverläufe des Modells - Mobilitätsentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland.