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Verteilte «Communities of Practice» in der betriebswirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung

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Carsten Paprotny

Vor der Kulisse einer zunehmenden Dynamisierung ökonomischer Rahmenbedingungen wird in Theorie und Praxis wiederholt eine bedingte Reichweite traditioneller Formen der betriebswirtschaftlichen Aus- und Weiterbildung von Führungskräften konstatiert. Die Feststellung von trägem Wissen und mangelndem Transfer als grundsätzliches Problem wird durch die Diagnose von Unsicherheiten im zwischenmenschlichen Umgang und Schwächen in der Arbeitskommunikation als zentrale Defizite von Hochschulabsolventen abgerundet. Die Studie entwickelt einen konzeptionellen Bezugsrahmen für verteilte Communities of Practice, der einen theoretisch fundierten und zugleich pragmatischen Weg für die Umsetzung selbstgesteuerter, kooperativer und problemorientierter Lernprozesse unter Berücksichtigung des internetgestützten Wissensaustausches aufzeigt. Die Ergebnisse der empirischen Umsetzung zeigen den innovativen Beitrag des Konzepts mit Blick auf die skizzierten Problemfelder auf und vermitteln dem Leser einen detaillierten Einblick in die Gestaltung zukunftsweisender Lernprozesse in Hochschule und Personalentwicklung.
Aus dem Inhalt: Betriebswirtschaftliche Aus- und Weiterbildung im Wandel – Situiertes Lernen in Communities of Practice – Grundelemente sozialer Praktiken – Computerunterstütztes kooperatives Lernen – Entwicklung eines konzeptionellen Bezugsrahmens für verteilte Communities of Practice – Ergebnisse der empirischen Umsetzung verteilter Communities of Practice.