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Produkt- und Markenpiraterie in der VR China

Nationale und lokale Interessenmuster bei der Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte

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Norman Tannert

China gilt als das Zentrum der globalen Produkt- und Markenpiraterie. Die Gründe hierfür sind allerdings strittig: Ist das Land nicht willens oder nicht in der Lage, den Schutz geistigen Eigentums sicherzustellen? Das Buch greift diese Frage auf und plädiert dabei für eine stärkere Konzentration der Debatte auf innerstaatliche Politikprozesse. Ausführlich analysiert der Autor die lokalen Anreizstrukturen des politisch-administrativen Systems in China und stellt die starken Interessengeflechte zwischen Wirtschaft und Politik heraus. Es zeigt sich, dass sich die ökonomische Logik der Piraterie perfekt mit den Anreizen der politischen Entscheidungsträger ergänzt und so zum Phänomen des «lokalen Protektionismus» in den verschiedenen Verfahren der gewerblichen Rechtsdurchsetzung führt.
Aus dem Inhalt: Ökonomik geistiger Eigentumsrechte – Nationale F&E-Kapazitäten und internationale Abkommen – Ausländische Direktinvestitionen und Technologietransfer – Agrar-, Fiskal- und Kaderstrukturen im ländlichen China – Lokaler Protektionismus und Piraterie – Verfahren der Rechtsdurchsetzung.