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Der sraffasche Ansatz in Preis- und Verteilungstheoretischer Sicht

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Horst Münker

Nach einer kurzen Einführung wird durch eine Gegenüberstellung des Sraffaschen Ansatzes mit einem Walrasianischen Zwei-Sektoren-Modell die Unterschiedlichkeit der Erklärungszusammenhänge zwischen Preis- und Verteilungsgrössen dargelegt. Dabei wird besonders der Frage nach der Entstehungsursache des von Sraffa betonten «Freiheitsgrades» der Verteilung nachgegangen. Unter variierenden Problemstellungen wird geprüft, inwieweit von der Offenheit der Verteilungsfrage ausgegangen werden kann. Vergleiche mit dem neoklassischen Ansatz zeigen die Gemeinsamkeiten beider Ansätze, lassen aber auch Gegensätzliches erkennen, so dass bereits abgegebene Urteile zu beiden Theorien überprüft und korrigiert werden können.
Aus dem Inhalt: Das Sraffasche Denkmodell - Walrasianisches Modell - Frage konstanter Skalenerträge - Der Freiheitsgrad im Sraffaschen Modell - Reswitching - Berücksichtigung der Nachfrage im Sraffaschen Ansatz - Das Nonsubstitutiontheorem - Macht- und nachfragetheoretische Ansätze der Verteilungstheorie - Fixe Proportionen vs. Substituierbarkeit - Kritische Würdigung.