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Interessenkonflikte in der Informationsintermediation

Eine ökonomische Analyse

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Nadja Päßler

Im Fokus dieser Arbeit stehen die durch Interessenkonflikte von Informationsintermediären hervorgerufene Gefahr einer Fehlinformation des Kapitalmarktes und die Möglichkeiten, dieser entgegenzutreten. Aufbauend auf einer übergreifenden Kategorisierung intermediärstypischer Konfliktsituationen werden in einem ersten Schritt unter Rückgriff auf modelltheoretische und empirische Erkenntnisse die Eignung anreizinduzierender Entlohnungsverträge sowie der Reputation als marktbasierte Schutzmechanismen analysiert. Angesichts der hier identifizierten Funktionsdefizite werden anschließend mit Hilfe des Instrumentariums der ökonomischen Analyse des Rechts normative Anforderungen an ein Haftungs- und Regulierungsregime herausgearbeitet. Diese bilden den Referenzpunkt für eine fundierte Beurteilung des geltenden Rechts für Wirtschaftsprüfer, Rating-Agenturen, Finanzanalysten und Investmentbanken als repräsentative Intermediärsformen und münden in die Ableitung konkreter rechtspolitischer Handlungsempfehlungen.
Aus dem Inhalt: Ökonomische Grundlagen der Informationsintermediation – Die Bedeutung von Interessenkonflikten für die Intermediationsfunktion – Ökonomische Analyse von Maßnahmen zur Konfliktbewältigung – Marktbasierte Mechanismen zum Umgang mit Interessenkonflikten – Die Haftung von Informationsintermediären für konfliktbedingte Schädigungen – Regulierung des Marktes für Informationsintermediation