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Die Interessenvertretung der Wiener Pflichtschullehrer

Die Arbeit des Zentralausschusses der Wiener Landeslehrer

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Thomas Bulant

Durch die Auseinandersetzung mit den Mitteilungen des Zentralausschusses der Wiener Landeslehrer konnte in acht Zeitepochen gezeigt werden, in wie vielen Bereichen die Personalvertreter gefordert waren, sich Fragen des täglichen Dienstbetriebes zu widmen. Die Vorsitzenden Viktor Saleta, Charlotte Gutjahr, Franz Tloust, Fritz Neugebauer, Josef Pammer, Brigitte Schäffer, Wolfgang Drexler und Andrea Masek setzten sich darüber hinaus in den vergangenen vier Jahrzehnten mit jenen gesellschaftspolitischen Problemen auseinander, die Einfluss auf das Arbeitsfeld der Wiener Pflichtschullehrerschaft hatten. Der Zentralausschuss erfüllte somit seit seiner Einführung 1967 als oberstes Organ der Wiener Pflichtschullehrervertretung nicht nur die Intentionen des Personalvertretungsgesetzes, sondern beeinflusste aufgrund seiner Vernetzung mit den politischen Lehrervereinen und der Gewerkschaft den Arbeitsalltag über den Gesetzesauftrag hinaus.
Aus dem Inhalt: Kurze Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte des PVG – Vom Personalvertretungsgesetz zum Zentralausschuss – Die Arbeit des Zentralausschusses der Wiener Landeslehrer von 1967 bis 2007 – Die Ära Saleta (1967-73): Am Anfang war die Organisation – Die Ära Gutjahr (1973-75): Der gewerkschaftlichen Einheit verpflichtet – Die Ära Tloust (1975-77): Der Generationenwechsel – Die Ära Neugebauer (1977-83): Gemeinsam kämpfen, getrennt verkaufen – Die Ära Pammer (1983-90): Der ZA wird zur «roten» Gegengewerkschaft – Die Ära Schäffer (1990-93): Die Emanzipation des Zentralausschusses – Die Ära Drexler (1994-2003): Die große Koalition im Zentralausschuss – Die Ära Masek (2003-Gegenwart).