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Widerständige sächsische Schulreformer im Visier stalinistischer Politik (1945 - 1959)

Biografische Skizzen, neue Befunde und eine tschechische sowie ungarische Vergleichsstudie

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Andreas Pehnke

Im Zentrum dieses Bandes stehen Lehrermaßregelungen sowie die Zwangsschließung reformpädagogischer Modellschulen durch die sich zur Partei neuen Typus entwickelten SED von 1948 bis 1953 und deren Nachwirkungen bis 1959. Exemplarische Forschungen zur Geschichte der Maßregelungen von Pädagogen in der Tschechoslowakei (KPČ) und Ungarn (KPU) ermöglichen den Vergleich dieses Phänomens. Insgesamt soll mit diesem Buch ein Beitrag geleistet werden, um die Fakten dieser Repressionen gegenüber widerständigen Schulreformern im Zuge der kommunistischen Diktaturdurchsetzung nach dem Zweiten Weltkrieg zusammenzutragen und ihre Gründe zu analysieren.
Aus dem Inhalt: Ausgrenzung reformpädagogisch orientierter Schuldirektoren sowie das Schicksal ihrer Reformschulinitiativen – Liquidierung sozialdemokratischer Bildungstraditionen – Reformpädagogik in der Tauwetterperiode 1956 – Zuchthausstrafen im Zuge des Revisionismusverdikts 1959 – Cyril Stejskal in den totalitären Regimen der Tschechoslowakei – Ausgrenzung der Reformpädagogik sowie der Kinderstudien in Ungarn.