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Schreiben unter der Diktatur: Die Lyrik von Anemone Latzina

Ein monographischer Versuch

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Delia Cotârlea

Zu Anemone Latzina, einer bedeutenden Lyrikerin der rumäniendeutschen Literatur, wurden bis jetzt keine umfangreicheren Forschungen betrieben. Das Ziel dieser Studie ist es, ein möglichst vollständiges Bild von Anemone Latzina zu bieten. Die Arbeit soll die spezifischen Probleme von Produktion und Rezeption im Falle von Anemone Latzina deutlicher als bisher in das kritische Bewusstsein der Literaturwissenschaftler heben. Sechs Kapitel des Buches sind im Wesentlichen der Dichterin, Übersetzerin und Journalistin Anemone Latzina gewidmet. Die anderen Kapitel beschäftigen sich mit der Begriffsklärung und Standortbestimmung der rumäniendeutschen Literatur, mit der Zensur als Begleiterin des literarischen Schaffens sowie mit der Einbettung Latzinas in den Kontext der Autorinnen der rumäniendeutschen Literaturszene der 60er und 70er Jahre. Die Arbeit untersucht auch die bis jetzt noch unausgeschöpfte Quelle der Tagebücher von Anemone Latzina. Zum abgerundeten Bild des monographisch angelegten Versuchs gehört außerdem die Auseinandersetzung mit der Rezeption des Werkes von Latzina. Den Rezeptionsfragen wird in einem gesonderten Kapitel nachgegangen.
Aus dem Inhalt: Zum Begriff der rumäniendeutschen Literatur – Zensur als Instrument der Diktatur – Die Tagebücher von Anemone Latzina – Hypertextuelle Bezüge zur Lyrik von Bertolt Brecht, Sarah Kirsch, Rolf Dieter Brinkmann und Frank O’Hara – Intertextuelle Bezüge – Metatextualität in der Lyrik Latzinas – Das politische Gedicht – Die Stadtpoesie – Die späte Liebeslyrik – Die Übersetzerin Anemone Latzina – Reportagen und Reisetexte – Politische Auslandskommentare – Zur Rezeption Anemone Latzinas.