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Grenzen der Sprache

Studien zu Georges Bataille

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Elisabeth Bange

Georges Bataille (1897-1962) ist in Deutschland vor allem durch seine provozierenden, als obszön rezipierten Werke bekannt geworden, die sein Bild als «Mystiker ohne Gott und diesseitsfreudiger Vitalist» geprägt haben. Eine solche Einschätzung des französischen Essayisten und Philosophen greift zu kurz. Dies erhellt ebenso aus der Einbeziehung des geistesgeschichtlichen Hintergrundes in die Analyse seiner Schriften wie aus der erkenntnistheoretisch orientierten Deutung seines philosophisch-ökonomischen und fiktionalen Werkes, das sich mit dem unüberwindbaren Gegensatz zwischen Rationalität und Irrationalität auseinandersetzt.
Aus dem Inhalt: Auf der Suche nach der Totalität - Beziehungen zum Surrealismus - Die Sozialtheorie - Zwischen Hegel und Nietzsche - Unvollständigkeit und Totalitätserfahrung - Erfahrung der Literatur - Alltagssprache und Sprache der Dichtung - Literatur und Souveränität - Souveräne Kommunikation.