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Wege zur Freude

Studien zur präskriptiven Logik des Carpe-diem-Motivs

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Jochen Sautermeister

Angesichts der gesellschaftlichen Pluralisierungs- und Individualisierungsprozesse lässt sich eine zunehmende Verunsicherung in der persönlichen Lebensführung beobachten. Darauf reagieren verschiedene Lebenskunstkonzepte, denen der Aufruf zur bewussten Lebensgestaltung gemeinsam ist. Die argumentationslogischen Voraussetzungen der Aufforderung «carpe diem!» («Genieße das Leben!») bei Kohelet/Prediger Salomo, Epikur und Wilhelm Schmid werden aus interdisziplinärer Perspektive hellenistischer Philosophie, theologischer Ethik und alttestamentlicher Wissenschaft analysiert. Dabei wird die zentrale Bedeutung der Sinnfrage für jede Lebenskunstkonzeption ersichtlich.
Aus dem Inhalt: Carpe diem - Leben angesichts des Todes – Hermeneutisch-methodische Vorbemerkungen – Der Aufruf zur Freude im Koheletbuch – Das Carpe-diem-Motiv bei Epikur – Ästhetik der Existenz bei Wilhelm Schmid – Systematische Analyse zur präskriptiven Logik des Carpe-diem-Motivs.