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Kontexteffekte bei der Objektbenennung

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Manfred Laucht

Der Frage, wie sich der Mensch beim Verstehen und Produzieren sprachlicher Äusserungen Kontextwissen nutzbar macht, wird in der aktuellen sprachpsychologischen Forschung grosse Bedeutung beigemessen. Hinsichtlich der Objektbenennung zeigt die vorliegende Arbeit, dass die Prozesse, die der Nutzung von Kontextinformationen dienen, weitaus flexibler zu konzipieren sind, als dies in den - die derzeitige Diskussion beherrschenden - theoretischen Ansätzen der Fall ist. Dabei wird deutlich, dass dem Satzkontext, in den eine Benennung eingebettet ist, eine zentrale Stellung unter den Kontextfaktoren zukommt.
Aus dem Inhalt: U.a. Semiotische und linguistische Aspekte der Objektbenennung - Objektbenennung als Informationsverarbeitungs- prozess - Zwei Experimente zum Einfluss des Kontexts auf die Be- nennungszeit.