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Determinanten der Open Source Software-Lizenzwahl

Eine spieltheoretische Analyse

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Rouven Buchtala

Open Source Software (OSS) ist eine innovative Art der Softwareentwicklung und bildet einen Grundbaustein der Infrastruktur des Internets. In der Literatur wurden bisher die Unterschiede zwischen den verschiedenen OSS-Lizenztypen nur wenig beachtet, obwohl sich diese in ihrer Anreizwirkung deutlich unterscheiden. Die Arbeit untersucht daher den Lizenzentscheidungsprozess eines Softwareentwicklers mit Hilfe spieltheoretischer Modelle. In der Analyse werden Faktoren wie beispielsweise die Interaktion mit kommerziellen Wettbewerbern, virale Kosten sowie der Einfluss externer Entwickler berücksichtigt. Wichtiges und überraschendes Ergebnis ist die Entstehung von stabilen Gleichgewichten unter Symbiose mit kommerziellen Wettbewerbern ab einer kritischen Masse der Community. Bisherige empirische Untersuchungen können diese Befunde bestätigen.
Aus dem Inhalt: Ökonomische Eigenschaften und Folgen von digitalen Gütern und Software – Quelloffene Software – Lizenzen, Entstehungsprozess und wichtige Projekte – Gründe für die Förderung von OSS – Untersuchung der OSS-Lizenzwahl in der bisherigen Forschungsliteratur – Eine Analyse der Lizenzwahl privater und kommerzieller Entwickler.