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Die kartellrechtliche Konkurrentenklage im europäischen Gemeinschaftsrecht

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Dorothea Schmude

Die Reform des europäischen Kartellverfahrensrechts durch die Verordnung (EG) Nr. 1/2003 hat wesentliche systematische Änderungen mit sich gebracht. Das System der positiven Freistellung vom Kartellverbot ist zu einem System der Legalausnahme geworden. Die Arbeit untersucht die Auswirkungen dieses Systemwechsels auf die Position des Konkurrenten im Hinblick auf dessen Möglichkeit, eine Konkurrentenklage vor dem Europäischen Gericht erster Instanz zu erheben. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Untersuchung der Anfechtbarkeit der unter Geltung der Verordnung (EG) Nr. 1/2003 der Kommission zur Verfügung stehenden Handlungsinstrumente gelegt.
Aus dem Inhalt: Begriff der Konkurrentenklage – Das Kartellverwaltungsrecht unter Geltung der VO (EG) Nr. 1/2003 – Denkbare Konkurrentenbegehren – Überblick über das europäische Rechtsschutzsystem – Anforderungen an den Klagegegenstand bei Nichtigkeits- und Untätigkeitsklage – Angreifbarkeit der in der VO (EG) Nr. 1/2003 vorgesehenen Maßnahmen – Anforderungen an die Klagebefugnis – Begründetheit der Konkurrentenklage – Zuordnung von gemeinschaftlichem und mitgliedstaatlichem Rechtsschutz.