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Auflassungsvormerkung und Eingriffsschutz

Zur Frage, ob dem Inhaber eines vormerkungsgesicherten Eigentumsverschaffungsanspruchs Sanktionsschutz gegen faktische Einwirkungen auf das vormerkungsbelastete Grundstück zukommt

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Christian Severin

Seit längerem ist heftig umstritten, ob dem Inhaber einer Auflassungsvormerkung Schutz gegen faktische Einwirkungen zukommt. Ist der Vormerkungsberechtigte gegen Eingriffe Dritter in die Grundstückssubstanz nach den §§ 823 Abs. 1, 1004 BGB geschützt? Ist die in der Grauzone zwischen obligatorischem und dinglichem Recht angesiedelte Rechtsstellung des Vormerkungsberechtigten ein absolut geschütztes Recht? Die Arbeit greift diese Frage auf und thematisiert u. a. die Vereinbarkeit eines solchen Schutzes mit der Funktion der Vormerkung als Rechtsinstitut, mit der Interessenlage im eigenartigen Dreiecksverhältnis Vormerkungsberechtigter, Vormerkungsverpflichteter und Zwischenerwerber sowie mit dem Abstraktionsprinzip.
Aus dem Inhalt: Sanktionsschutz gegen faktische Einwirkungen und Vormerkungszweck – Sanktionsschutz gegen faktische Einwirkungen des Zwischenerwerbers – Das Rechtsverhältnis zwischen Vormerkungsberechtigtem und Zwischenerwerber im Übrigen (Nutzungsersatz, Verwendungsersatz) – Schutz gegen sonstige Dritte.