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Erleichterungen und Erschwernisse zur Realisierung des Erblasserwillens im internationalen Erbrecht

Das Haager Testamentsübereinkommen einerseits und die Problematik der Pflichtteilsermittlung bei Nachlassspaltung andererseits

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Thomas Käferböck

Das Buch bietet eine komplette und übersichtliche Darstellung des Internationalen Privatrechts (IPR) der gewillkürten Erbfolge samt ihrer rechtlichen Verankerung in Österreich und Deutschland. Primär widmet es sich der Frage, welche kollisionsrechtlichen Gebilde der Willensverwirklichung förderlich und welche Phänomene ihr hinderlich sind. Die Studie kommentiert das Haager Testamentsformabkommen und beschäftigt sich mit der Problematik der Pflichtteilsermittlung bei territorialer Nachlassspaltung (Pflichtteilsergänzung, Anrechnung auf den Pflichtteil, Haftung für Nachlassverbindlichkeiten). Anhand zahlreicher Beispiele werden Kriterien für das Auffinden und Auflösen von Normenwidersprüchen entwickelt. Abschließend werden Lösungsvorschläge für ein zukünftiges europäisches Erbkollisionsrecht unterbreitet.
Aus dem Inhalt: Zuständigkeit zur Verlassenschaftsabhandlung – Kommentar zum Haager Testamentsformabkommen – Qualifikation von Verbotsnormen gemeinschaftlicher Testamente – Gemeinschaftliches Testament und Bindungswirkung – Nachlassspaltung und Pflichtteilsrecht – Normenwiderspruch und Anpassung – Grünbuch Erb- und Testamentsrecht.