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Krach oder Grammatik?

Streitschrift für einen revidierten Sprachunterricht- Kritik und Vorschläge

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Harald Schweizer

«Zusammengesetzte Zeit», Verwechslung von «Verb» und «Prädikat», von «Akkusativ» und «Objekt», Beteuerung «das» Mädchen sei feminin, Diskriminierung von «Fantasie», Raub von Begriffen («Illokution»), fehlende Klärung («Satz», «Subjekt»), Misstrauen gegenüber der Ausdrucksebene (nur mit Bedeutungsfunktionen zu erkennen), Missachten der Sprachwissenschaft der vergangenen Jahrzehnte, verdummende Verwendung von «Tunwort», «Schlafen» ist weiterhin eine «Handlung», immer noch besteht ein Text nur aus «Sätzen» und, und, und – Dieser Mix aus gedanklichen Zumutungen wird SchülerInnen auf Hochglanz, aber mit beachtlicher Schlampigkeit serviert. These des Buches ist, dass Grammatikunterricht von seinem negativen Image nur loskommen wird, wenn die Lehr inhalte revidiert werden. Grammatik hätte dann sogar Relevanz im praktischen Leben.
Aus dem Inhalt: Zur Situation des Sprach- und Grammatikunterrichts – Forschungsüberblick – Kritische Analyse einer Grammatik für das 5. Schuljahr (Realschule) – Einbeziehung eines Lehrwerks für Gymnasien (Sekundarstufe I) – Alternativkonzept in 15 Punkten – Ziel: Vermittlung eines schlanken, aber festen Verstehensrasters, das bei jeder Einzelsprache zur Anwendung kommen kann.