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Die Oinochoe des Typus VII

Produktion und Rezeption im Spannungsfeld zwischen Attika und Etrurien

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Laura Puritani

In der Zeit von 470 bis zum letzten Viertel des 5. Jahrhunderts v. Chr. wurden in Athen Oinochoai des Typus VII hergestellt. Die Geschichte dieser Gefäßform ist deshalb von Interesse, weil es sich dabei um eine für den etruskischen Markt bestimmte Produktion handelt. In dieser Arbeit werden der Ursprung dieser Kannen sowie die Frage nach der Rezeption ihrer Bilder in der etruskischen Welt behandelt. Ein weiteres Thema bilden die Beziehungen der attischen Oinochoai VII zu den sogenannten «oinochoai con bocca a cartoccio», einer Leitform der spätetruskischen und spätfaliskischen Keramik. Die Untersuchung zeigt, dass die Geschichte der Oinochoe des Typus VII einen einzigartigen Fall in der attischen und etruskischen Keramik darstellt. Alles begann mit etruskischen Kannen, die als Inspirationsquelle für die attischen Töpfer der Oinochoai des Typus VII dienten. Zwischen dem ausgehenden 5. Jahrhundert und den ersten Jahrzehnten des 4. Jahrhunderts v. Chr. ließen sich etruskische und faliskische Töpfer umgekehrt von attischen Exemplaren des Typus VII inspirieren.
Aus dem Inhalt: Die Bestimmung des Typus VII – Die attischen rotfigurigen Oinochoai des Typus VII: Eine stilistische und ikonographische Untersuchung – Die attischen rotfigurigen Oinochoai des Typus VII: Die Form und ihre Vorbilder – Die Rezeption der Oinochoe des Typus VII in der etruskischen Welt – Zu den Anfängen der etruskischen Produktion der Oinochoe VII – Ein Überblick über die spätere etruskische Produktion der Oinochoai des Typus VII.