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Relative Deprivation, Arbeitszufriedenheit und Betriebswechsel

Eine Analyse auf Basis von Linked Employer-Employee Daten

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Jörg Schmidt

Relative Deprivation (RD) ist der ökonomische, werturteilsfreie Ausdruck für Neid. Im Rahmen des Betriebs als Bezugsgruppe werden in der Arbeit individuelle und betriebsbezogene Ungleichheitsmaße als Indizes für RD formal hergeleitet und in das Konzept der Arbeitszufriedenheit eingebunden. Auf Basis eines Linked Employer-Employee Datensatzes für Deutschland werden zunächst ein Überblick über Ausmaß und Verteilung von RD präsentiert und die wesentlichen Determinanten von RD identifiziert. Im Anschluss wird der Einfluss von RD auf die Arbeitsmobilität untersucht. Die Analyse zeigt, dass eine hohe individuelle und betriebsbezogene RD die Wahrscheinlichkeit eines Betriebswechsels erhöht.
Aus dem Inhalt: Konzept der relativen Deprivation – Relative Deprivation und Arbeitszufriedenheit – Daten und Methodik (Linked Employer-Employee Daten für Deutschland, Fixed Effects Modelle, Logistische Regressionen) – Relative Deprivation im Betrieb – Arbeitsmobilität als Folge von relativer Deprivation.