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Parteizustellung im Ausland

Eine systemvergleichende Untersuchung des Gemeinschafts- und Staatsvertragsrechts unter Einbeziehung des deutschen, französischen, englischen und US-amerikanischen Zustellungsrechts

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Birka Stroschein

Diese Arbeit befasst sich mit der Zustellungsform der Parteizustellung im nationalen und internationalen Kontext und untersucht die Frage, inwieweit diese schnelle und effektive Form der Zustellung auf nationaler und internationaler Ebene bereits genutzt wird und warum und unter welchen Voraussetzungen sie besser genutzt werden könnte. Nach einer Darstellung der nationalen Zustellungssysteme Deutschlands, Frankreichs, Englands und der USA liegt ein besonderes Augenmerk dieser Arbeit auf der Darstellung und Fortentwicklung der Parteizustellung auf europäischer und internationaler Ebene, um die oftmals zeitaufwendige Zustellung von Schriftstücken in das Ausland zu beschleunigen und zu vereinfachen. In diesem Zusammenhang wird die Parteizustellung im Rahmen der EuZVO und deren Neufassung, aber auch im Rahmen des HZÜ, des HZPÜ und des deutsch-britischen Abkommens beleuchtet. In einem rechtsvergleichenden Teil werden die Vorzüge der Parteizustellung unter gleichzeitigem Einbezug der Rechte von Zustellungsveranlasser und Zustellungsadressat herausgearbeitet, um schließlich einen Vorschlag für die Neuregelung der Parteizustellung in EuZVO und HZÜ zu machen.
Aus dem Inhalt: Parteizustellung im nationalen Recht Deutschlands, Frankreichs, Englands und der USA – Parteizustellung innerhab der Europäischen Union – Parteizustellung im Rahmen der EuZVO – Die zustellungsrechtlichen Mindestanforderungen der EuVTVO – Parteizustellung im Anwendungsbereich internationaler Verträge – Parteizustellung im Rahmen des HZÜ, des HZPÜ und des deutsch-britischen Abkommens – Rechtsvergleich, Schlussfolgerung und Stellungnahme unter Einbeziehung der Neufassung der EuZVO.