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Wirtschaft in Sachsen

Die Transformationsprozesse in den Branchen Automobilbau, Textilindustrie und Mikroelektronik

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Christian Wobst

Dieser Band beleuchtet die Transformationsprozesse in der sächsischen Wirtschaft. Angefangen am Vorabend des Zweiten Weltkrieges, über die Kriegsproduktion und die Zerstörung während des Krieges, soll der Blick auf die 40 Jahre dauernde DDR-Planwirtschaft und die Entwicklung nach der friedlichen Wende in den 90er Jahren gerichtet werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Transformationsprozesse in den sächsischen Unternehmen. Welche Unternehmen hatten nach der Wende eine Chance? Welche verschwanden vom Markt und warum? Wie hilfreich standen westdeutsche Manager ihren ostdeutschen Kollegen zur Seite, und was hat es gebracht? Um diese Fragen zu beantworten, wird einerseits untersucht, wie sich der Faktor Arbeit bei der Umwandlung sozialistisch organisierter Betriebe in kapitalistisch geführte Unternehmen verändert hat. Anderseits wird der Wandel der Faktoren Leitung, Planung, Organisation und Überwachung umfassend beleuchtet. Die dabei gewonnenen theoretischen Erkenntnisse werden mit Branchenstudien zum Fahrzeugbau (u.a. Volkswagen Sachsen GmbH, BMW Leipzig, die Akte Sachsenring), der Textilindustrie (u.a. Esda, Bruno Banani) und der Mikroelektronik (u.a. Zentrum für Mikroelektronik Dresden) untersetzt. Der Autor wagt schließlich einen Ausblick auf ein gemeinsames, aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bestehendes Bundesland Mitteldeutschland.
Aus dem Inhalt: Wirtschaft in Sachsen – Transformation von Planwirtschaft zu freier Marktwirtschaft – Automobilbau – Textilindustrie – Mikroelektronik.