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Die USA und der umfassende nukleare Teststopp-Vertrag

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Sabine Lang

1999 lehnte der US-Senat die Ratifizierung des umfassenden nuklearen Teststopp-Vertrags ab, den Bill Clinton 1996 bei der Unterzeichnung als «longest-sought, hardest-fought prize in nuclear arms control history» bezeichnet hatte. Diese Entscheidung bedeutete einen herben Rückschlag für das multilaterale Testverbot, da die Ratifizierung durch die USA und 43 andere Staaten Voraussetzung für das Inkrafttreten des Vertrags ist. Die Autorin skizziert die Entstehungsgeschichte des Vertrags und fragt nach den für das Zustandekommen des Testverbots und dessen Ablehnung im Senat ausschlaggebenden Faktoren. Im Zentrum der Analyse stehen die USA, die Probleme bei der Neudefinition ihrer weltpolitischen Rolle nach dem Ende des Kalten Krieges und die damit verbundenen ideologischen Auseinandersetzungen innerhalb der politischen «Elite» der USA.
Aus dem Inhalt: Sicherheit im Nuklearzeitalter – Außen- und Sicherheitspolitik der USA zwischen Uni- und Multilateralismus – Multilateralismus in der nuklearen Rüstungskontrollpolitik der USA – Geschichte der nuklearen Teststopp-Verträge – Analyse des politischen Entscheidungsprozesses in den USA am Beispiel des umfassenden nuklearen Teststopp-Vertrags – Ideologische Auseinandersetzungen in den USA nach dem Kalten Krieg.