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Emotionen im Spannungsfeld von Phänomenologie und Wissenschaften

Günther Pöltner und Helmuth Vetter zum 65. Geburtstag

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Reinhold Esterbauer and Sonja Rinofner-Kreidl

Emotionen sind gegenwärtig ein heiß umstrittenes Thema. Dieser Sammelband bringt phänomenologische Beiträge zur Emotionsforschung in ein interdisziplinäres Gespräch mit Beiträgen aus anderen Theoriefeldern, in denen verstärkt Interesse an phänomenologischen Methoden und Betrachtungsweisen artikuliert wurde: Anthropologie, Ethik, Pädagogik, Psychologie, Psychotherapie, Soziologie und Medizin. Diese Interaktion dient einerseits der Selbstvergewisserung des phänomenologischen Philosophierens angesichts der Entwicklungen in angrenzenden Wissenschaften und Forschungsbereichen. Andererseits leistet der Band Klärung im Begriffsfeld Stimmung – Affekt – Gefühl, welches in ausgezeichneter Weise geistes- und naturwissenschaftliche Ansätze verknüpft.
Aus dem Inhalt: Ursula Stenger: Emotion und Erfahrung. Konstitutionsprozesse in früher Kindheit – Andreas Fink: Kreativität und Förderung von Kreativität. Beiträge aus Psychologie und Neurowissenschaften – Heiner Hastedt: Können Gefühle vernünftig sein? Bemerkungen zu einer leiblich situierten Bildung – Bern Hackl: Gefühle der Veränderung. Die Bedeutung der Emotionen in einem nicht-intellektualistischen Lernverständnis – Jeannette Bischkopf: Emotionen in der Psychotherapie. Ergebnisse empirischer Psychotherapieforschung und ihre Umsetzung in der Emotionsfokussierten Therapie – Alice Holzhey-Kunz: Emotionale Störungen in daseinsanalytischer Interpretation – Annemarie Seither-Preisler: Musik und Gehirn. Historische und aktuelle Ansätze zur Erklärung musikalischer Konsonanz – Günther Pöltner: Emotion und Musik – Ferdinand Fellmann: Emotionale Gewissheiten. Was bleibt von Husserls Phänomenologie der Evidenz? – Michael Großheim: Die Gefühle zwischen Seele und Leib, Konstruktivismus und Phänomenologie – Andreas Vieth: Emotionen in der Ethik. Eine symbolistische Konzeption ihrer konzeptionellen und konstitutiven Funktion – Christoph Demmerling: Scham, Schuld und Empörung – Katharina Scherke: Emotionen - ein soziales Phänomen? – Gerhard Danzer: Traditionen und Perspektiven einer personalen Heilkunde.