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Berufsverbote für Geschäftsleiter von Kapitalgesellschaften

Analyse und Änderungsvorschläge mit rechtsvergleichender Würdigung des Company Directors Disqualification Act 1986

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Christiane Martin

Wirtschaftskriminelles Verhalten von GmbH-Geschäftsführern und AG-Vorstandsmitgliedern prägt inzwischen in zunehmendem Maße auch das deutsche Rechts- und Wirtschaftsleben. Auf dem Gebiet des Gesellschaftsrechts existiert dafür zwar eine Sanktionsmöglichkeit in Form von Berufsverboten im GmbHG und AktG, doch bleibt ihr Anwendungsbereich schmal. Zudem eröffnen sie eine Reihe von Umgehungsmöglichkeiten. Diese Arbeit stellt die Berufsverbotsbestimmungen für Geschäftsleiter von GmbH und AG daher auf den Prüfstand und setzt sich mit der Notwendigkeit und der Ausgestaltung ihrer Neufassung auseinander. Diskussionsgrundlage ist dabei insbesondere die Darstellung und Bewertung des Company Directors Disqualification Act, daneben fließen aktuelle Reformvorschläge, u.a. aus dem Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Mißbräuchen (MoMiG), mit ein. Auch wirft die Arbeit einen Blick auf die europarechtliche Relevanz gesellschaftsrechtlicher Berufsverbote. Die Untersuchung schließt mit dem Vorschlag für eine Neukonzeption der gesellschaftsrechtlichen Berufsverbotsregelungen.
Aus dem Inhalt: Aufgaben und Ziele von Berufsverboten für Geschäftsleiter von Kapitalgesellschaften – Darstellung und Analyse deutscher und englischer Berufsverbotsregelungen sowie der relevanten Bestimmungen des FoSiG-Entwurfs und des MoMiG-Entwurfs – Europarechtliche Bezüge – Neukonzeption einer Berufsverbotsregelung für Geschäftsleiter von Kapitalgesellschaften.