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Der deutsche und der französische Kulturgüterschutz nach der Umsetzung der Kulturgüterrückgaberichtlinie

Eine materiellrechtliche und kollisionsrechtliche Untersuchung

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Julia El-Bitar

Der grenzüberschreitende illegale Handel mit Kulturgütern ist in den letzten Jahren zunehmend in das Blickfeld des öffentlichen Interesses gerückt. In Kürze ratifiziert Deutschland die UNESCO-Konvention vom 14. November 1970. Mit der Kulturgüterrückgaberichtlinie Nr. 93/7/EWG wurde auf europäischer Ebene ein Instrument geschaffen, das als Ausgleich zur Einführung des Binnenmarktes die grenzüberschreitende Rückgabe illegal exportierter Kulturgüter ermöglicht. Die Effektivität der Richtlinie hängt dabei besonders von der nationalen Ausgestaltung der Kulturgüterschutzsysteme ab, die sich innerhalb Europas und speziell in Frankreich und Deutschland grundlegend voneinander unterscheiden. Unter Berücksichtigung materiell- und kollisionsrechtlicher Aspekte werden eingehend die Umsetzung der Richtlinie in beiden Ländern sowie die Auswirkungen auf den deutsch-französischen Kulturgüterverkehr untersucht.
Aus dem Inhalt: Illegaler Kunsthandel – Illegaler Export von Kulturgut – Kulturgüterschutz in Frankreich und Deutschland – Schutz der öffentlichen Kulturgüter – Restitution von Kulturgütern – Umsetzung der europäischen Kulturgüterrückgaberichtlinie Nr. 93/7/EWG – Internationales Sachenrecht der Kulturgüter – Freies Geleit für Kunstwerke.