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Akkulturation in der Südsee

Die Kolonialgeschichte der Karolinen-Inseln im pazifischen Ozean und der Wandel ihrer sozialen Organisation

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Michael Köhler

Die kleine mikronesische Inselgruppe der Karolinen im Pazifischen Ozean gehört hierzulande selbst unter Ethnologen zu den wenig bekannten Gebieten der Erde, obwohl sie eines der interessantesten Beispiele für Kulturwandelstudien bietet: Ihre traditionellen Systeme sozialer Organisation zeigten eine ausserordentliche Vielfalt, und die Verschiedenartigkeit der auf diese wirkenden Fremdeinflüsse findet im gesamten Pazifik keine Parallele. Den ab dem 16. Jahrhundert auftretenden Entdeckungsreisenden, Händlern und Missionaren folgten ab dem Ende des 19. Jahrhunderts vier verschiedene Kolonialmächte, Spanien, Deutschland, Japan und die USA. Die vorliegende Arbeit analysiert detailliert die vorkoloniale soziale Organisation, die Kolonialgeschichte und die heutige Situation der Karolinen und leitet daraus allgemeine Schlussfolgerungen für Akkulturationstheorien ab.
Aus dem Inhalt: Geographische Voraussetzungen - Bevölkerung der Karolinen - Analyse der traditionellen sozialen Organisation - Vorkoloniale Geschichte - Kolonialgeschichte unter Spaniern, Deutschen, Japanern und Amerikanern - Analyse der Kulturwandelprozesse - Allgemeine Schlussfolgerungen zum Begriff der Akkulturation.