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Kirchliche Vereine zwischen Rationalismus und Erweckung

Ihr Wirken und ihre Bedeutung vornehmlich am Beispiel des Fürstentums Lippe dargestellt

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Klaus Poennighaus

Kirchliche Vereine, theologisch unterschiedlich geprägt, entstehen schon vor 1848 aus Notlagen heraus; treten in Aufgabenbereiche, die das Staatskirchentum nicht wahrnahm. Ihre exemplarische Darstellung vor allem für das ehemalige Fürstentum Lippe erfordert die Beschreibung der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung dieses Gebietes und seiner kirchlichen Verhältnisse. Neben der überraschend hohen Zahl kirchlicher Vereine finden auch nicht kirchliche Berücksichtigung. Die Entwicklung des kirchlichen Vereinswesens allgemein im 19. und 20. Jahrhundert bilden den Schluss einer Arbeit, die einen wertvollen Beitrag zur Erkenntnis eines bislang vernachlässigten Bereichs kirchlicher Tätigkeit leistet.
Aus dem Inhalt: Vereine übernahmen seit 1800 Aufgaben, die das Staatskirchentum nicht wahrnahm. Ihre grosse Zahl vor 1848, exemplarisch vor allem an Lippe gezeigt, überrascht. In parochialen Gruppen lebt das nach 1933 zumeist in die institutionalisierte Kirche integrierte Vereinswesen weiter.