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«D e rāqôn» und Götzendienst

Studien zur antiken jüdischen Religionsgeschichte, ausgehend von einem griechischen Lehnwort in mAZ III 3

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Das griechische Lehnwort d e rāqôn (Schlange) kommt in der rabbinischen Literatur vor allem in halachischen Zusammenhängen vor, in denen von fremden Kulten und Götzendienst gehandelt wird. Dieser Sachverhalt lässt vermuten, dass d e rāqôn nicht einfach synonym ist mit dem hebräischen nāhāš, sondern etwas Spezifisches bezeichnet. Um diesem möglichen Bedeutungsinhalt näherzukommen, mussten - neben der Analyse der rabbinischen Texte - die Literaturen im engeren und weiteren Umfeld der rabbinischen Literatur mit einbezogen werden, also die klassische griechische und lateinische ebenso wie die jüdische, christliche und gnostische Literatur in diesen Sprachen. Darüber hinaus wurden andere in den rabbinischen Texten erwähnte Motive (z.B. Isis und Sarapis) mit berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: U.a. Götzendienst und Bilderverbot - Drakon / Derāqôn in der griechischen und lateinischen, jüdischen, frühchristlichen und gnostischen Literatur - Textinterpretationen - Frage nach der historischen Relevanz der in den Texten genannten Motive - Derāqôn und teli.