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Aktenversendung und Hexenprozess

Dargestellt am Beispiel der Juristenfakultäten Rostock und Greifswald (1570/82-1630). Band I.

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Ziel der Arbeit ist es, das Verhältnis von Rechtswissenschaft und Hexenprozess in dem Bereich aufzuzeigen, wo sich beide am stärksten und nachhaltigsten berührt haben: im Institut der Aktenversendung. Unter Berücksichtigung der Eigenheiten frühneuzeitlicher Strafrechtspflege wird - auf der Grundlage der in Bd. II erscheinenden Quellen - die Spruchpraxis der Juristenfakultäten Rostock und Greifswald in Sachen Hexenprozess dargestellt. Daneben gilt es, die Geschichte beider Fakultäten zu beleuchten und die Formen der Rechtsauskunftstätigkeit im nieder- und mitteldeutschen Raum aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Zauberei in den deutschen Rechtsaufzeichnungen des Mittelalters - Der Strafprozess der Carolina - Deliktbeschreibung von Zauberei und Hexerei - Consilium und Rechtsbelehrung - Fakultätsstatuten - Gesetzgebung zur Aktenversendung - Die Folter - «processus ordinarius» oder «extraordinarius».