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Ludwig Binswangers Versuch einer existentialontologischen Grundlegung des psychopathologischen Daseins

Geschichte und aktuelle Situation

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Heinz-Peter Krienen

Die psychoanalytische Theorie unterliegt seit ihrer Gründung durch S. Freud einer ständigen Wandlung und Umorientierung. Wandlungen der Objekttheorie implizieren stets Wandlungen der ihr zugrundeliegenden metatheoretischen Konzeption. Indem Binswanger sich auf der Grundlage der Existentialontologie M. Heideggers um ein neues, existentialontologisches Konzept der Metatheorie der Psychopathologie bemüht, sprengt er den Rahmen des üblichen Verständnisses von Metatheorie, eröffnet aber der Psychoanalyse in der Daseinsanalyse einen neuen, existentialontologisch, lebensgeschichtlich-hermeneutisch fundierten Verstehenshorizont.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Entwicklung der Daseinsanalyse durch Binswanger, Boss, Kisker, Kuhn u.a. - Heideggers Einfluss auf die Psychiatrie - Sartres existentielle Psychoanalyse - Kohut: Narzissmustheorie - Sonnemann: Negative Anthropologie.