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Johann Georg Ebeling und Paul Gerhardt:- Liedkomposition im Konfessionskonflikt

Die "Geistlichen Andachten</I>- Berlin 1666/67

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Elke Liebig

Johann Georg Ebelings Geistliche Andachten, erschienen 1666 und 1667 in Berlin in zehn Heften, sind die einzige zu Paul Gerhardts Lebzeiten erschienene Gesamtausgabe von dessen Liedern. Anhand neuer Quellen kann nun auch die Mitwirkung Gerhardts an der Liedsammlung nachgewiesen werden. Untersucht werden die theologisch-musikalische Konzeption des Werkes, seine musikalische Umsetzung und seine von den Autoren intendierte Funktion in der Situation des Berliner Kirchenstreits. Bei der musikalischen Analyse wird eingegangen auf die stilistische Vielfalt der Vertonungen, das Verhältnis von Text und Musik und Ebelings Verhältnis zur Tradition, insbesondere zu Heinrich Schütz und zu Johann Crüger. Zudem wird Ebelings Biografie erstmals anhand der Quellen dargestellt.
Aus dem Inhalt: Wichtige Rahmenbedingungen für die Entstehung der Geistlichen Andachten – Die Autoren der Geistlichen Andachten – Theologisch-musikalische Konzeption des Werkes – Musik: Stilistische Vielfalt; Verhältnis zum Text; Ebeling und die musikalische Tradition – «Denn auch der werthen und bedrängten Christenheit zum Trost»: Positionierung, Gestaltung und Funktion der Geistlichen Andachten.