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Gott offenbart sich

Das Reifen und Entstehen des Offenbarungsverständnisses im ersten und zweiten vatikanischen Konzil als Anfrage an die Theologie der Gegenwart

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Helmut Pfeiffer

Offenbarung ist ein Schlüsselbegriff neuzeitlicher Theologie. Darum ist eine grundlegende und umfassende Reflexion auf Umfang und Verwendung dieses Begriffs notwendig geworden. Das zweite Vatikanum reiht sich in diese Versuche der Bestimmung von Offenbarung ein. Es beschreibt in Dei Verbum Offenbarung als sich in der Geschichte ereignende Selbstmitteilung Gottes. Angesichts der Auseinandersetzungen um die kirchliche Lehre und ihre Entwicklung stellt sich die Frage, ob und inwieweit Selbstmitteilung Gottes mit Mitteilung von Offenbarungswahrheit(en) vereinbar ist. Es liegt nahe, das zweite Vatikanum zu befragen, was seine Intention in dieser Frage ist. Da das Problem als solches nirgends thematisch wird, sind alle Schemata, Reden und Voten daraufhin zu befragen. Eine solche lückenlose Untersuchung ist möglich geworden nach dem Erscheinen der 25bändigen Acta Synodalia. Die vorliegende Studie will die Intention des Konzils erheben, um so Grundlage zu gewinnen für eine weitere Reflexion dieser Thematik.