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Stabilisierung von Hersteller-Lieferantenbeziehungen als pfadabhängiger Organisationsprozess

Kooperative Produktentwicklung in der Automobilindustrie

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Niels Kuschinsky

Bisher ist die Übertragung des Pfadabhängigkeitskonzepts auf Organisationen nur in Ansätzen erfolgt. Im Vordergrund der Arbeit steht daher die Analyse der Stabilisierungsprozesse in Hersteller-Zuliefererbeziehungen in der Automobilindustrie. Grundsätzlich stehen Stabilität und Flexibilität vermeintlich im Gegensatz zueinander. In Hinblick auf Unternehmensstrategien ist auf der einen Seite Flexibilität erforderlich, um auf die dauernden Veränderungen angemessen reagieren zu können; auf der anderen Seite ist in vielen Fällen auch Stabilität wesentlich für den Erfolg, insbesondere in Zeiten turbulenter Veränderungen, in denen auch Kontinuität und Beständigkeit eine Handlungsstrategie für Organisationen sein können. Nach einer ersten Konzeptionalisierung organisatorischer Pfadabhängigkeiten auf Basis des Resource-based View erfolgt eine weitere Detaillierung des Konzepts über eine Fallstudienanalyse. Die Konzeptionalisierung geschieht anhand ausgewählter Fallstudien interorganisationaler Produktentwicklungsprojekte.
Aus dem Inhalt: Entwicklung von Abhängigkeiten in Zeiten starker Marktveränderungen – Organisatorische Pfadabhängigkeiten aus ressourcenbasierter Sicht – Ressourcenbasierte Entwicklungskooperationen als Wettbewerbsvorteil in der Automobilindustrie? – Stabilisierungsprozesse in Entwicklungskooperationen ausgewählter Fallstudien.