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Metaphonologische Fähigkeiten und ihre Bedeutung für den Schriftspracherwerb bei spezifisch sprachentwicklungsgestörten Kindern

Unter besonderer Berücksichtigung der Wortschatzentwicklung

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Kathrin Mahlau

Kinder mit spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (SSES) erlernen häufig nicht in einer normalen Qualität und Zeit das Lesen und Schreiben. Eine Ursache für den gestörten Schriftspracherwerb bei Kindern mit SSES wird in vorschulisch ungenügend entwickelten metaphonologischen Fähigkeiten vermutet. In diesem Buch wird der Frage nachgegangen, ob ein Zusammenhang zwischen geringem Wortschatzumfang, eingeschränkten metaphonologischen Fähigkeiten und gestörtem Erwerb der Schriftsprache besteht. Dazu werden aktuell vorliegende Erkenntnisse zum Wortschatzerwerb und zur Entwicklung metaphonologischer Fähigkeiten aufgezeigt. Insbesondere Zusammenhänge zwischen Wortform und metaphonologischen Fähigkeiten sowie zum Schriftspracherwerb bei spezifisch sprachentwicklungsgestörten und sprachnormalen Kindern finden Beachtung. Ferner wird eine empirische Untersuchung dargestellt, an der insgesamt 98 (Vor)Schulkinder teilnahmen. An zwei Testzeitpunkten konnten die zur Hypothesenabklärung notwendigen Daten gewonnen werden. Aus den Erkenntnissen lassen sich plassen sich pädagogische Implikationen zur Prävention von Schriftspracherwerbsstörungen sowie Forschungsdesiderate ableiten.
Aus dem Inhalt: Normaler und gestörter Schriftspracherwerb – Besonderheiten des Lese-Rechtschreiberwerbs bei spezifisch sprachentwicklungsgestörten Kindern – Aktuelle Analyse der Fachliteratur zur spezifischen Sprachentwicklungsstörung (v.a. auf semantisch-lexikalischer Ebene) und zu den metaphonologischen Fähigkeiten – Empirische Untersuchung – Vergleich der metaphonologischen Fähigkeiten und der Lese-Rechtschreibleistung bei Kindern mit normaler Sprachentwicklung und SSES – Kurze Ableitung von Fördermöglichkeiten.