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Amerikanisch-englische und gesamtenglische Interferenzen der deutschen Allgemein- und Werbesprache im aktiven und passiven Sprachverhalten deutscher Grund-, Haupt- und Oberschüler

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Hermann Fink

Die Arbeit ist der erste Versuch einer systematischen quantitativen und qualitativen Analyse allgemein- und werbesprachlicher amerikanisch-englischer und gesamtenglischer Interferenzen und deren Auswirkungen im Sprachverhalten von rund 1000 deutschen Grund-, Haupt- und Oberschülern. Sie sucht Aufschluss zu erteilen über die bisher noch wenig beachteten äusserst komplexen psycho- und soziolinguistischen Aspekte dieser Interferenzen und die zwischen ihnen bestehenden Zusammenhänge. Die Ergebnisse mehrerer Millionen Daten, deren Auswertung nur durch extensiven und intensiven Einsatz der EDV möglich war, liefern u.a. neue Erkenntnisse und Ansätze zu Bezugsquellen, Transfer, Verständnis und Integration von sowie der Haltung gegenüber angloamerikanischem Wortgut der deutschen Gegenwartssprache, zur Fremdwort/Lehnwort-Frage und möglichen schulischen und kulturellen Implikationen.
Aus dem Inhalt: Einleitender Teil: Forschungsstand, Untersuchungs- bereiche, Wortgut, Informanten, Befragungsverfahren, Auswertungsverfahren, Statistik und Validität - Quantitative Ergebnisse: Nach soziodemographischen und geographischen Merkmalen differenzierte quantitative Analyse von 10 Fragen (z.B. Bezugsquelle, Haltung zum Wort, Gebrauch, Verständnis) zu Anglizismen und deutschen «Entsprechungen» - Qualitative Ergebnisse: Fragenkorrelationen unter den Aspekten Sprachkontakt, sozio- und psycholinguistische Haltung darin, Transfer in den aktiven Wortschatz, Verständnis, Integration - Schlussbetrachtung.